HTML-Version des Prospekts von

"Mailberg Valley"




Titelbild

[Der Ortsteil Neustift mit Seefeldgasse, die Kirche zur Hl. Kunigunde, im Hintergrund zum Buchberg hinauf die Kellergasse Marktweg]


Ein Tal als Qualitätsinsel "Mailberg Valley" Herkunft und Qualität garantiert
Malerisch von Bergen umgeben schmiegt sich das Dorf Mailberg in einen natürlichen Kessel.
Die Hänge rings um das Dorf sind mit Weingärten bepflanzt.

An den Bergkuppen halten Laub- und Nadelwälder Wache.

In dieser windgeschützten Lage genießen die Reben viele Sonnenscheinstunden bis spät in den Herbst hinein.
Dieses besondere Kleinklima verleiht den Weinen einen sehr individuellen Charakter, der für ihren Ruhm schon vor Hunderten von Jahren verantwortlich war.
Die kontrollierte Herkunftsbezeichnung "Mailberg Valley" garantiert, daß ein Wein, der dieses Gütesiegel trägt, aus den Mailberger Rieden stammt und die typischen Charaktereigenschaften Mailberger Weine aufweist:
Würzigkeit, Fülle, Bekömmlichkeit und hohe Reife.

Mailberg-Valley Logo

Mailberger Weingüter haben sich zusammengeschlossen, um die Besonderheit der Weine aus der "Appelation" Mailberg stärker zu unterstreichen.
Sie verleihen die Auszeichnung "Mailberg Valley" nur, wenn
  • ein Wein zu 100% aus Mailberger Rieden stammt
  • die Weingartenbewirtschaftung nach den Richtlinien des "kontrollierten integrierten Pflanzenschutzes" erfolgt
  • er den Anforderungen der Staatlichen Prüfnummer entspricht und
  • die Prüfung durch eine strenge interne Kostkommission besteht
Bild auf Seite 3

[Wieder die Kirche zur Hl. Kunigunde, im Hintergrund die Kellergasse Rosenpoint


Auf die Herkunft kommt es an Grün Und Blau
Stärker als andere Pflanzen kann der Weinstock die Eigenschaften des Bodens und des Klimas an seine Früchte weitergeben.

Das Mailberger "terroir" entsteht einerseits aus dem Zusammenspiel des frischen Klimas im nördlichen Weinviertel mit der geschützten Lage der Weingärten im kleinen Tal.
Andererseits prägt der Boden die Eigenschaften des Weines.
Die Mailberger Böden sind sehr kalkhaltig und mit lehmigen Sanden und Löß bedeckt.
Das fördert die Reife der Weine und die Entwicklung einer feingliedrigen, harmonischen Säure.
Die wichtigste Rebsorte in Mailberg ist der Grüne Veltliner.
Der österreichische Klassiker erreicht in den sonnenverwöhnten Lagen besondere Konzentration und Aromatik, die ihn schon in der Jugend sehr charmant machen. Sie verleihen ihm auch viel Potential, so daß sich diese gehaltvollen Weine sehr gut für die Reifung eignen, um nach einigen Jahren der Flaschenlagerung ihr ganzes Können auszuspielen.

Dank der kalkhaltigen Lagen konnten sich auch Chardonnay und Weißburgunder zu gehaltvollen Mailberger Spezialitäten entwickeln.
Die geschützte Kessellage ist dauch für den Anbau von Rotweinen wie geschaffen.

Der Blaue Zweigelt ist die wichtigste Rotweinsorte in Mailberg. Die lange Vegetationsperiode verleiht den Weinen ihre samtig-weiche Struktur, die tiefdunkle Farbe und ihre ausgeprägte Frucht.

Neben dem fruchtigen Blauen Portugieser hat auch die Sorte Merlot Bedeutung erlangt.

Mailberg kann außerdem auf die älteste Cabernet Sauvignon-Anlage Niederösterreichs verweisen.
Bild auf Seite 5

[Eine Riedenkarte (das Lila sind die Weingärten)]


Schon die Germanen wußten es Kellergassen Meerestiere im Weinkeller
Daß Mailberg für den Weinbau prädestiniert ist.
Wahrscheinlich haben die Quaden bereits zu Beginn des 1. Jahrtausends hier Weinstöcke gepflanzt und Trauben geerntet.
Verbürgt ist der Weinbau in Mailberg jedenfalls seit 1140 n. Chr., als dem Souveränen Malteser Ritter Orden in "Mourberg" Grundstücke mit Weinstöcken geschenkt wurden.

Damit ist die Kommende Mailberg die älteste Besitzung des Malteser Ritterordens. Das mächtige Schloß thront noch heute über dem Dorf und zeugt von Jahrhunderte alter Tradition.
Heute sind in Mailberg rund 300 Hektar mit Weinstöcken bepflanzt, die von insgesamt 140 Weinbauern bewirtschaftet werden. Viele davon im Nebenerwerb. Dennoch ist der Weinbau noch immer prägendes Element des Ortes.
Nicht zuletzt durch die Kellergassen: Saubergeputzte kleine Häuser mit grün oder braun gestrichenen Holztüren und spitzem roten Ziegeldach reihen sich aneinander, wie ein Dorf im Dorf.
Im Inneren dieser kleinen Häuser ist es ruhig. Vom Leben erfüllt werden sie nur, wenn Weinfreunde in froher Runde den Inhalt der Fässer verkosten.
Während der Eingang in diese Keller-Häuser ebenerdig liegt, führt ein Schacht tief in den Hang. Vor Jahrhunderten wurden diese Keller in die Lößhänge gegraben, wo sie bis zu 10 Meter unter der Erdoberfläche konstante Temperatur und Feuchtigkeit und somit ideale Voraussetzungen für die Weinreifung bieten.

Oftmals weisen diese Kellergänge an ihren Wänden Versteinerungen aus Zeiten des Urmeeres auf, und erinnern auf diese Art an die Jahrmillionen alte Geschichte dieses Bodens, der die Eigenschaften der Mailberger Weine prägt.
Bild auf Seite 7

[Ein Teil des Schlosses des Malteser Ritterordens]


Bild der letzten Seite

[Hier 2 Karten, wo Mailberg ist, und wie man dahin kommt, und ein Bild von der Kellergasse "Obere Trift"]

Zurück zu Mailberg